#here we go again

Komme gerade aus dem Kino, den Film gesehen obwohl eigentlich erst morgen offizieller Kinostart ist.

Was soll ich sagen? Von der ersten Szene an war ich mitgerissen, obwohl es in der Story einige Dinge gab, mit denen ich nicht unbedingt gerechnet hatte.

Die Musik ist einfach der Wahnsinn, großartig interpretiert und auf der Leinwand in Szene gesetzt. Es zieht in seinen Bann, die gute Laune und Lacher sind garantiert. Gleichzeitig hatte ich bei mehreren Szenen und Liedern Tränen in den Augen.

Ich weiß, ich bin vielleicht nicht ganz unbefangen, aber wieder mal ist Amanda Seyfried mein Favorit; ihre Lieder sind der Wahnsinn.

Werd in nächster Zeit sicher noch ein paar Mal ins Kino gehen…

sunny sunday

Laut Wetterprognose werden heute wieder Höchsttemperaturen in der Stadt erreicht.

Ich merke das schon am frühen Morgen, als ich noch vor dem Frühstück eine kleine Runde drehe. Ich passiere eine Anzeigetafel, die bereits um 08:30 Uhr eine Temperatur von 22 Grad bescheinigt. Das lässt schon darauf schließen, was der Tag noch mit sich bringen wird.

Gegen 10 Uhr frühstücke ich, dann widme ich mich erstmal meinem Buch, bevor es mich dann doch wieder nach draußen treibt. Am Rhein entlang spaziere ich wieder in Richtung Flora. Es wird merklich wärmer, am Himmel ist keine Wolke zu sehen.

Auch wenn ich schon wieder unterwegs bin, will ich versuchen, in der Flora ein bißchen zu „entschleunigen“. Ich habe mein Buch und Musik dabei. Der Soundtrack zu „Mamma Mia – Here We Go Again“ ist schon vor dem Kinostart da und ich höre ihn komplett durch während ich in der Flora im Schatten auf einer Bank sitze.

Was soll ich sagen? Ich bin total begeistert! Die Abba-Lieder sind super und die Interpretationen sehr gut. Manchmal will ich fast aufstehen und mittanzen, manchmal kommen mir selbst beim Hören schon Tränen in die Augen. Und Amanda Seyfried singt „One Of Us“. Ohne Worte.

Am späten Nachmittag mache ich mich auf den Rückweg, werde den Abend mit Lesen und „Tatort“ verbringen. Das WM-Finale lässt mich eher kalt; ich hab England den Titel gegönnt. Jetzt bin ich für Frankreich, aber verfolgen werde ich es nicht. Dagegen habe ich gestern das Tennis-Wimbledon-Finale gesehen (naja, nur die letzten zehn Minuten) und mich sehr gefreut! Angelique Kerber, großartig!

Ich bin gespannt, was der Abend und die nächste Woche bringt.

#beautiful

Nachdenklich.

Vorhin in der Bahn saß mir eine junge Mutter mit Zwillingen gegenüber. Zwei so niedliche Babies, lächelnd, irgendetwas unverständliches blabbernd, einfach süß. Dann wanderte mein Blick zur Mama und ich war etwas erschrocken. Mega Make-Up, die Augenbrauen komplett abrasiert, dafür nur ein simpler Strich; gemalt oder eintätowiert, ich weiß es nicht genau. Jedenfalls kamen darunter wieder feine helle Härchen hervor. Und es sah sch… aus.

Ich weiß, dass ich mir kein Urteil darüber erlauben darf, trotzdem kam ich nicht umher, über das Thema „Schönheits-OP“ / Körperveränderungen nachzudenken. Warum macht man sowas?

Aus gesundheitlichen, medizinischen Gründen völlig verständlich, das meine ich auch gar nicht. Aber was bringt jemanden dazu, seinen vermeintlich gesunden Körper unters Messer zu legen und ihn zu verändern? Abgesehen davon, dass jede Operation auch ein Gesundheitsrisiko darstellt. Kann man so unzufrieden mit dem eigenen Körper sein? Kann man nicht auch zufrieden mit seinem Körper sein, wie er ist? Froh darüber, dass er funktioniert, dass man lebt und gesund ist?

Dann musste ich mich allerdings auch ein bißchen selbst reflektieren. Was mache ich denn? Zwar käme ich nicht auf die Idee, mich freiwillig unters Messer legen zu lassen, aber renne ich durch Hungern und Kotzen nicht auch irgendeinem vermeintlichen Schönheitsideal hinterher? Ist das gesund? Sollte ich nicht ebenso froh darüber sein, dass mein Körper funktioniert und ihn annehmen, wie er ist? Als Teil von mir?

Und habe ich ein Recht, jemanden zu beurteilen, der sich für eine Operation oder sonst was entscheidet? Nein, das habe ich nicht. Ich kann meine Meinung haben, nicht mehr, nicht weniger. Jeder soll das machen, was er / sie für sich für das Richtige hält.

Ich versuche, bei mir zu bleiben.

sonne auf der haut

Heute das wunderbare Wetter in der Stadt genossen.

Blauer Himmel über Köln, Temperaturen bis fast an die 30 Grad und ich kann das endlich wieder mal richtig genießen.

Die letzten Tage waren insgesamt ziemlich gute Tage. Ich hatte gute Gespräche, war viel draußen, konnte sogar auch entspannen und abschalten. Es klappte sogar mit alleine essen.

Leicht ist das allerdings nicht, das habe ich aber auch nicht erwartet. Und ich fürchte, ich habe in den letzten Tagen insgesamt dann doch zu wenig gegessen. Ich habe das am Donnerstag Vormittag im Gespräch auch thematisiert. Ich gönne mir dass irgendwie nicht; denke, mir steht das nicht zu, ich brauche das nicht. Ganz klar die Krankheit, die daraus spricht.

Sie haben mich ermutigt, genauer hinzusehen; zu fragen, was ich eigentlich möchte, anzunehmen, dass ich ein Recht auf meine Gefühle und Gedanken habe. Danke dafür!

Heute hab ich versucht, das zu befolgen und hatte einen richtig guten Tag. War lange in der Flora, langsam durch spaziert, Kaffee getrunken, auf ner Bank gesessen, gedöst, Musik gehört, gelesen.

Hat sehr gut getan, so kann es gerne weiter gehen!

Schattenbild.